Dominik

Die Europäische Union und der Versuch, durch Netzüberwachung das freie Internet zu zerstören.

In Kritisch. on 3. Juli 2008 at 5:44 Uhr vormittags

Die EU plant einen agressiven Eingriff in die Netzkultur. Mit der vollkommenen Überwachung des Internets wollen sie die Rechtslage so drehen, dass Provider für den Inhalt und die Daten verantwortlich sind, welche dessen Kunden online stellen bzw. sich downloaden.

Nach dem Vorbild der Internetüberwachung durch den aktuellen EU-Präsidenten Nicolas Sarkozy soll das Internet von den Providern so gestutzt werden, dass Klagen keine Chance mehr haben. Die Medienindustrie verklagte bis jetzt normalerweise, soweit ich es weiß, den User, der illegalen Content upgeloadet hat, aber durch die neue Gesetzesvorlage des “Telekomgesetzes” müssten nun die Provider vorsichtig sein.

So könnte das gesamte Web 2.0 zusammenbrechen. Die Netzneutralität, die Möglichkeit alles online zu stellen, wurde schon durch den Vorstoß einiger Firmen, die keine negative Meinung in Blogs zuließen, gestutzt. Und nun steht das gesamte, interaktive Internet auf der Kippe.

Medienrechtler versprechen, sich zu wehren, und eigentlich sollten auch Blogger und Community-User aufspringen und sich etwas überlegen.

Was meint ihr? Ständige Kontrolle des Internetcontents oder freie Benutzung wie zurzeit?

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