Seit einem schweren Autounfall 1992 liegt die nun 35-Jährige Eluana Englaro im Koma. Ohne jedwede Veränderung ihres Zustandes hängt sie an Maschinen und es besteht kaum eine Hoffnung, dass sie wieder aufwachen wird. Ihr Eltern haben jahrelang dafür gekämpft, dass ihre Tochter nicht mehr künstlich ernährt wird und dadurch sterben kann. Jetzt gab ihnen ein Mailänder Gericht Recht.
Doch sogleich ist die katholische Kirche aufgesprungen und meint: “Auch das Koma ist eine Form des Lebens.” Aber dann möchte ich einmal fragen, ob jemand weiß, wie es ist, seit 16 Jahren im Koma zu liegen. Ich weiß es nicht, und ich kann es mir auch nicht vorstellen. Aber auch ich würde den Tod einem ewig langen Koma vorziehen.
Aber was erwartet man sich von der katholischen Kirche?
Quelle: orf.at

